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CV

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MASKED FORMS

 

Die Arbeit Masked Forms besteht aus einer Serie von Druckgrafiken auf Papier.

Die Kontur einer frei geometrischen Figur wird mit farbigem Klebeband gezeichnet

und anschließend mit einer monochromen, pastellen Farbfläche überdruckt.

Die Vielschichtigkeit der Grafik entsteht durch wiederholtes Auftragen diverser

Farbebenen. Jedem Druckvorgang geht eine erneute Bearbeitung des Motivs voraus,

bei der die verdeckten Abschnitte freigelegt oder neu abgeklebt werden.

 

Die sich überlagernden Farbschichten verdichten sich schließlich zu einem

komprimierten, matten Kolorit, während die kontinuierliche Rekonstruktion der

grafischen Linien an ihren Kreuzungen und Überschneidungen zu vielfältigen,

feinen Abweichungen führt. Durch den Druckprozess bedingte Ungenauigkeiten

und Fehlstellen durchbrechen hierbei spielerisch die konstruierte Strenge der

geometrischen Form und unterlaufen damit bewusst den Anspruch auf ein präzises

Abbilden des Ausgangsmotivs.

 

Die Arbeit illustriert die manuelle Beanspruchung während des Herstellungsvorgangs –

das knittrige Zittern der Druckspuren, das partielle Abplatzen der Farbe, die Risse,

Kanten und Brüche ebenso wie ihre offensichtlichen Reparaturen – und konserviert somit

die Flüchtigkeit des scheinbar Fehlerhaften. 

 

 

 

PIXELPAPERHANGINGS

 

Die Arbeit Pixelpaperhangings ist eine großformatige Wandarbeit, bestehend aus

mehreren Bahnen bedruckten Papiers, die ortsspezifisch in variabler Größe montiert

werden können. Auf der Fläche reihen sich einfarbige Pixel aneinander, überdecken

oder vereinzeln sich, wenn sie in den umgebenden Weißraum auslaufen. Die sich

wiederholenden Pixel spiegeln die komplette Palette der bei der Serie Masked Forms

verwendeten Farben.  Als Fond auf die Wand kaschiert, bietet Pixelpaperhangings

eine optionale Kulisse, auf der die kleinformatigen Grafiken dieser Serie präsentiert

werden können.